Chasing the Sun

Den längsten Sonnenuntergang erlebt, wer kurz vor unser Zentralgestirn hinter dem Horizont verschwindet startet und westwärts fliegt. Der optimale Flug für dieses Erlebnis ist unser Kurs nach Boston, der um 17:25 Uhr abhebt. Hier einige Impressionen vom Sunset über den Wolken des Nordatlantiks:

Nach dieser „Lightshow“ mussten wir kurz absinken um ein Wolkenband zu unterfliegen, in dem uns von voraus fliegenden Kollegen  schwere Turbulenzen gemeldet wurden.

Nach dem Passieren dieser Zone erkannte ich beim hinausspähen über dem Kondensstreifen einer höher fliegenden Lufthansa A340 die silberne Sichel des nur gerade 22 Stunden alten Mondes. Ein persönlicher Rekord für mich, den ich wohl nicht so schnell verbessern werde.

Die beleuchtete Fläche betrug nur 0.9% des gesamten Mondes. Noch während ich mich über meine Entdeckung freute, bemerkte ich links neben dem Mond den Planeten Merkur, ein ebenfalls nicht oft sichtbarer Gast.

Gleichzeitig funkelten weiter oben die Venus und Jupiter um die Wette. Wer findet die vier Himmelskörper im folgenden Foto?

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10 Antworten to “Chasing the Sun”

  1. nff Says:

    …wunderschön, Danke!

  2. FL380 Says:

    Schöne Bilder!

    Bim im letzten Oktober abends von Toronto nach Vancouver Island geflogen. Hatte ebenfalls einen fantastischen Sonnenuntergang über den Rocky Mountains.

  3. "Tweety" Says:

    Ich finde nur 4 Löcher in der schwarzen Pappe 😉

    Aber man erkennt, es ist nicht alles schlecht am Piloten-Dasein!

    Dein Video hat nur die falsche Vertonung, der „echte“ Chase the Sun tönt so: http://www.youtube.com/watch?v=Se3M2lFbvTo

    • skypointer Says:

      Die vier Löcher machen es eben aus! Wir Hobbyastronomen geben uns mit wenig zufrieden…

      Wie der „echte“ Chasing the Sun tönt, wird sich wohl nie endgültig eruieren lassen. Meinem Musikgeschmack würde am ehesten diese Version entsprechen: http://www.youtube.com/watch?v=a64keGDbocY

      Aber der Sound der leicht esoterisch angehauchten Dame passte m.E. am ehesten zu den Bildern – ausser dass sie east und west verwechselt… 😉

  4. Richi Says:

    Venus und Jupiter stehen zur Zeit nahe beieinander und sind gut zu sehen nach Einbruch der Dunkelheit.
    Zeit die Bildschirme zu verlassen und rauszugehen an die frische Luft, insofern meteorologische Verhältnisse und Wolken den Ausblick zulassen.;-)

    Bei genauerem Hinschauen sind die vier Himmelskörper auf deinem Foto durchaus erkennbar.
    Super, kosmisch, esoterisch, wundervoll, der Film wie auch die Fotos.
    Danke für den Beitrag.

    „Chasing the Sun“ – war auch ein Thema zu Zeiten als als die Concorde den Atlantik überquerte. Soviel ich weiss, hatte man die Sonne eingeholt oder überholt, damals, sozusagen.

  5. TWR Mädel Says:

    Wieder einmal HAMMERBILDER!

    Typisch skypointer halt 😉

  6. skyfeed Says:

    Genialer Blog! Das muss ich an dieser Stelle einfach mal kundtun! Ich lese Deinen Blog nun schon seit einigen Wochen und muss zugeben, dass mich das letztendlich motiviert hat, auch einen Blog zu starten… auch wenn es bei mir bis zum Arbeitsalltag noch mind. 2 Jahre dauert!

    Weiter so und besten Gruß!

  7. christianpflegerl Says:

    wunderschöne Impressionen aus einer Position die beeindruckend ist. Die Beobachtung von Venus und Jupiter – den beiden Stars des gegenwärtigen Nachthimmels – ist sehr beeindruckend. Der Flug mit der Sonne sensationell – GREAT !!!

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