Archive for April 2011

High Line

21. April 2011

Männer sind wie kleine Kinder. Kaum kriegen sie ein neues Spielzeug, dreht sich die Welt nur noch um das neue Gadget. Natürlich sind bei Männern die Spielzeuge meist um einiges teurer, aber das soll uns an dieser Stelle nicht weiter interessieren. Auf meinem New York Flug war mein Kapitän stolzer Besitzer eines brandneuen iPad 2 und auch sein iPhone 4 war gerade einmal vier Wochen alt.

Meine Feststellung, dass ich statt eines Smartphones nur ein Dumbphone besitze, wurde mit Stirnrunzeln quittiert und die Bemerkung ich gehöre nicht zur Apple Sekte stiess auf völliges Unverständnis. Dafür machte es sich der Kapitän zu seiner Aufgabe, dem rückständigen Kopiloten den Weg in die Moderne zu weisen und so wurde ich, während der Atlantiküberquerung, in sämtliche Vorzüge der beiden iSpielzeuge eingeweiht. Zudem, so wurde mir beschieden, wäre der Dollar zurzeit unglaublich billig, so dass ich während dem New York Aufenthalt in der glücklichen Lage sei meine iDefizite beheben zu können.

Als pflichtbewusster Kopilot begab ich mich anderntags als erstes zum Mac Store. Der Volksauflauf dort liess mich zwar kurz zögern, doch schliesslich fasste ich mir ein Herz und stürzte mich ins Getümmel. Vom Menschenstrom erfasst wurde ich unsanft Richtung Eingang bugsiert. Dank meiner Eishockeyerfahrung konnte ich diverse Rempler wegstecken und auch die Ellenbogenchecks brachten mich nicht aus dem Gleichgewicht. Kaum hatte ich jedoch das gläserne Tor zum iHimmel passiert, wurde ich von hinten mit einem äusserst unfairen Crosscheck malträtiert. Offenbar hatte mich jemand als Windows Benutzer erkannt. Nur mit grösster Mühe konnte ich eine Kollision mit einem freundlich lächelnden jungen Mann in einem Blauen T-Shirt verhindern. Dieser zuckte jedoch mit keiner Wimper und meinte nur „Welcome to the Mac Store“.

Sofort schossen in mir unangenehme Assoziationen mit den Aberzombies durch den Kopf, doch der dadurch ausgelöste Fluchtreflex blieb ohne Effekt. Gnadenlos wurde ich in Richtung der gläsernen Wendeltreppe gedrängt und dann ging es, geschoben von der Menschenmasse, hinunter in den Schlund des iShops. Wenigstens war die Luft hier nicht parfümiert. Dafür standen auf mehreren Tischen mindestens fünfzig iPads zum Ausprobieren bereit. Aber leider kämpften pro iPad auch etwa fünfzig iJünger um Zugang zum heiligen iGral. Mit Grausen wandte ich mich von der Szenerie ab und mit viel Glück schaffte ich es den Menschenstrom zu wechseln. Ich wurde wieder die gläserne Wendeltreppe hochgeschoben und kurz darauf wurde ich, zu meiner grossen Erleichterung unversehrt, von der iHölle durch seine gläserne Pforte wieder ausgespuckt.

Zurück an der i-losen aber frischen Luft torkelte ich, wie in Trance, Richtung Süden. Wie lange ich so vor mich hin marschierte kann ich nicht mehr sagen, aber schliesslich fand ich mich auf der High Line im Meatpacking District wieder. Dies ist eine auf Grund der industriellen Fleischverarbeitung notwendig gewordene und von 1932 bis 1987 im Distrikt genutzte Hochbahntrasse. Sie wird nun schrittweise zur Parkanlage umgebaut und ein erster Teil der neuen Grünfläche wurde 2009 eröffnet. In dieser beruhigenden Umgebung konnte ich mich vom iHorror erholen.

  

  

  

Nachdem ich mein physisches und psychisches Gleichgewicht wiedererlangt hatte, war ich bereit für den Rückflug. Mein Kapitän musste mit Erstaunen zur Kenntnis nehmen, dass ich noch weniger iKopilot war, als beim Hinflug. Als er aber auf der Fahrt zum Flughafen feststellte, dass es unmöglich ist sein iPhone per Bluetooth mit seinem iPad zu verbinden, kamen ihm erste Zweifel an seinen kleinen Lieblingen. Natürlich klärte ich ihn nur zu gerne über weitere Mängel seiner iDinger auf: So würde er damit zum Beispiel nie die in meinen Blog eingebetteten Filmchen geniessen können. Allein dies reicht ja eigentlich schon um das iTeil wegzuschmeissen. Dass dazu weder USB, noch SD-Karten Anschlüsse vorhanden sind, macht das Ding auch nicht besser. Zum Beweis bot ich grosszügig an gewisse Dateien, für die er sich interessierte, von meinem Computer auf sein iDings zu übertragen. Natürlich war dies völlig unmöglich. Wenn Windows so etwas, nota bene bereits in der zweiten Generation, auf den Markt gebracht hätte, würde sich die Apple Gemeinschaft krumm lachen. Dass sie von Apple veräppelt und von ihrem Guru iJobs stevemüttelich behandelt wird, scheint die Apfel Sekte aber nicht zu stören…

Anfang Atlantik hatte ich den geplagten Kapitän dann so weit, dass er mir sein brandneues iPad zum Kauf anbot. Natürlich lehnte ich dankend ab, bot aber stattdessen an die Kabine drucklos zu machen, damit er das Fenster öffnen und seinen Elektroschrott im Atlantik versenken könne. Soweit wollte er dann aber doch nicht gehen…

Typenwechsel

20. April 2011

Ein Typenwechsel ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, denn schliesslich kommt man in einem Pilotenleben nur ein paar wenige Mal in den Genuss eines solchen. Deshalb ging ich das Ganze äusserst diszipliniert und strukturiert an. Zuerst beschaffte ich natürlich sämtliche Unterlagen. Klar, dass da die offiziellen technischen Handbücher bei weitem nicht ausreichten und so habe ich zusätzlich jeden Winkel des Internets durchforscht. Leider fand ich dort aber nur Werbepropaganda des Herstellers. Deshalb beschloss ich den Informationen aus dem Netz gänzlich zu misstrauen und begann stattdessen meine Kollegen, die schon länger auf dem neuen Typ unterwegs sind, gnadenlos auszuhorchen. Mit der Zeit habe ich so sämtliche Vor- und Nachteile im Vergleich zu meinem aktuellen Typen und zu jenen der Konkurrenz mit einem wahren Experten und bis ins Detail erörtert.

Nach diesen vorbereitenden Massnahmen begann die Drecksarbeit. Tagelang steckte meine Nase tief in den technischen Handbüchern. Trotz mittlerweile rot unterlaufenen Augen, habe ich jedes technische Detail in grösstmöglicher Tiefe ergründet und analysiert. Meine Erfahrung mit meinem aktuellen Typen half mir die Neuerungen besser einzuschätzen und zu verarbeiten. Als ich schliesslich den Aufbau und die Funktionsweise des neuen Typs vollständig erlernt hatte, begann ich mich mit allen möglichen und unmöglichen Systemausfällen zu beschäftigen und fragte mich was für Folgen solche Defekte nach sich ziehen könnten.

Dann war die Zeit endlich reif für das Sammeln von „hands on“ Erfahrung. Bei einem ersten „Walkaround“ prägte ich mir die noch ungewohnten Proportionen aus jedem Blickwinkel ein. Anschliessend nahm ich das Fahrwerk genaustens in Augenschein und ich öffnete jede Klappe und schaute unter jede Abdeckung, die ich finden konnte. Schliesslich trieb mich meine Ungeduld aber doch ins Cockpit und mit leicht zittrigen Händen setzte ich mich zum ersten Mal ans Steuer meines zukünftigen Typen.

Dank meiner eingehenden Vorbereitung bereitete mir das Programmieren des Navigationsrechners keine Schwierigkeiten und ich schaffte es auch sämtliche Systeme fehlerfrei hochzufahren. Nach einigen letzten Erläuterungen meines Copiloten ging dann alles sehr schnell und schon bald startete ich mit der Probefahrt, die mich so sehr begeisterte, dass ich, zum Entzücken des Garagisten, den Kaufvertrag für meinen neuen fahrbaren Untersatz sofort unterzeichnete…

Das gelobte Land

6. April 2011

Im gelobten Land will man nicht jeden. Das ist ja auch verständlich. Touristen sind zwar willkommen ihr Geld auszugeben, spätestens nach drei Monaten sollen aber selbst die reichsten wieder ausreisen. Wenn jemand jedoch aus anderen Gründen ins gelobte Land reisen will, etwa in Ausübung seines Berufes, dann ist das höchst suspekt! Deshalb muss eine solche Person zuerst einmal beweisen, dass sie einen makellosen Leumund hat und im gelobten Land nichts Illegales im Schilde führt oder, bewahre Gott, sogar vor hat dort zu bleiben. Dass dieser Beweis nicht ganz einfach ist, dürfte jedem klar sein.

Aber um was geht es eigentlich? Um ein Visum natürlich und das gelobte Land ist weder das biblische noch das wahre – für Ahnungslose: das Appenzellerland – sondern das vermeintliche, das mit dem Namen United States of America oder kurz USA. Welch hohe Meinung Uncle Sam von sich selbst hat, lässt sich schon daran erkennen, dass die Amis die einzigen sind, die von Flugbesatzungen aus Europa ein Einreisevisum verlangen. Im ganzen Rest der zivilisierten und unzivilisierten Welt ist dies heutzutage nicht mehr nötig.

Ein solches Visum gilt zehn Jahre und mein aktuelles läuft bald aus. Also steht die Erneuerung an. Während es vor zehn Jahren noch reichte ein einseitiges Antragsformular, zusammen mit dem Pass, ans Amerikanische Konsulat in Zürich zu senden, wurde in der Zwischenzeit die Bürokratie perfektioniert. So umfasst heute die Anleitung meiner Firma, mit allen für einen reibungslosen Erneuerungsprozess unerlässlichen Punkten, sage und schreibe siebzehn A4 Seiten!

Nach dem Studium dieser Dokumentation und dem firmengesponserten Erstellen eines digitalen Passfotos, wagte ich mich gestern ans Ausfüllen des Online Antragsformulars. Dieses umfasst 8 Rubriken und der Antragsteller hat 20 Minuten Zeit diese auszufüllen, bevor er automatisch aus dem Antragssystem verbannt wird. Nichts für langsame Denker also. Natürlich bekommt man netterweise zu Beginn einen Einwahlcode, mit dem der einmal begonnene und automatisch beendete Antragsprozesses fortgesetzt werden kann. Alle vor der unfreiwilligen Verbannung beendeten Rubriken bleiben dabei erhalten, während die Eingaben, in der zum Zeitpunkt des Rausschmisses in Arbeit befindlichen Rubrik, verloren sind. Alles klar?

Meine Personalien konnte ich innerhalb der vorgegebenen Zeit eingeben und speichern. Danach kam die Frage nach Datum und Dauer meiner letzten fünf US Besuche. Während ich fieberhaft mein Flugbuch durchforstete, fiel zum ersten Mal die Zeitguillotine. Besser Vorbereitet trat ich zum zweiten Versuch an und konnte tatsächlich diese und die folgenden zwei Rubriken mit Erfolg abschliessen, bevor ich zum zweiten Mal aus dem System gekickt wurde…

Mittlerweile war ich in der Rubrik Work/Education/Training Information angelangt. Nachdem ich die Adresse meines Brötchengebers eingegeben hatte, musste ich Auskunft über alle höheren Schulabschlüsse und Weiterbildungen geben. Fachrichtung, Datum und Adressen der Institute waren da gefragt. Während ich diese Daten zusammentrug flog ich zum dritten Mal aus dem System.

Minutiös vorbereitet trat ich zum vierten Versuch an. Nochmals Brötchengeber eintippen, danach Kantonsschule, Uni und Pilotenschule. Uff. Geschafft. Sofort speichern! Oha, geht nicht. Aha die Rubrik geht noch weiter: „List all countries you have travelled to in the last five years“ – Was für eine Scheisse ist das denn? Hey, ich bin Pilot! Das sind bestimmt über fünfzig! Zudem ist es nicht möglich einfach „ganz Europa“ zu schreiben, da die Länder einzeln aus einer Liste angewählt werden müssen. Danach muss „add new“ gedrückt werden, bevor das nächste Land angeklickt werden kann…

Beim Buschstaben P, zwischen Polen und Portugal, fliege ich zum vierten Mal aus dem System. Mittlerweile echt genervt, wähle ich mich erneut ein. Brötchengeber, Kantonsschule, Uni, Pilotenschule eintippen. Danach die Länderliste: von A wie Argentinien bis, man glaubt es kaum, U wie die verfluchten United States of America. Endlich. Nun aber sofort speichern! Hä? Geht nicht? Was fehlt denn jetzt noch? Herrgott, die Militärische Erfahrung! Während ich noch mit meinem Schicksal hadere, fliege ich zu fünften Mal aus dem System!

Wieder steht Vorbereitung an: Das Dienstbüchlein hilft beim Eruieren von Daten und Einteilungen. Danach geht es erneut los: Brötchengeber, Kantonsschule, Uni, Pilotenschule. Kleine Weltkunde. Und nun zur militärischen Erfahrung: Waffengattung, Rang, Einteilung und Funktion. Sehr gut. Doch plötzlich stutze ich: „Do you have specialized training including nuclear, biological or chemical substances?” Mein Gott, ja. Ich habe doch soeben geschrieben, dass ich NBC Defense Officer bin. Na wofür steht „NBC“ wohl?! Wenn das nur keine Probleme gibt! Während ich noch nachdenke was ich nun schreiben soll, fliege ich zum sechsten Mal aus dem System…

Jetzt brauche ich zuerst einmal einen Kaffee. Danach wähle ich mich zum x-ten Mal ein. Brötchengeber, Kantonsschule, Uni, Pilotenschule, Geographielektion, Infanterie, Artillerie, Panzertruppen und, wahrheitsgetreu, NBC Abwehr. Sogar das Speichern funktioniert. Kurz danach fliege ich zum siebten Mal aus dem System. Aber das gröbste habe ich nun hinter mir. Nach erneutem Einwählen muss ich noch die üblichen hirnrissigen Fragen beantworten. Ob ich Kriegsverbrecher sei, jemals an Folter beteiligt gewesen sei, Drogenhandel betreibe oder Onkel Sam zur Prostitution verleiten wolle… Danach habe ich, nach knapp drei Stunden, das Antragsprocedere mit Erfolg hinter mich gebracht.

Klar, dass es mit einer so oberflächlichen Onlinebefragung nicht getan ist. Vielmehr muss jeder Antragsteller persönlich zu einem Interview in der amerikanischen Botschaft in Bern erscheinen. Der Termin dafür muss telefonisch über eine 0900 Nummer vereinbart werden. Zu Beginn des Anrufes wird mir mitgeteilt, dass der Anruf 2.50 Franken pro Minute kostet. Danach die Frage, ob ich trotzdem weitermachen wolle? Na was bleibt mir den anderes übrig??? Also weiter. Nun wird mir während der nächsten fünf Minuten der Online Fragebogen erklärt, den ich vorgängig auszufüllen hätte. Zu meiner Überraschung tönt das relativ einfach – ganz im Gegensatz zu meiner gerade durchlebten Erfahrung. Jetzt darf ich mir anhören, dass das Telefonat zwecks Qualitätsverbesserung aufgezeichnet wird, bevor sich eine nette Dame meldet und fragt ob ich wirklich sicher sei, dass ich den Onlinefragebogen ausgefüllt hätte. Man kann sich vorstellen, dass meine Antwort nicht besonders freundlich ausfällt…

Danach muss ich meinen Online Einwahlcode angeben, den ich ja mittlerweile auswendig kenne. Nachdem die Dame nun meine Personalien vor sich hat, fragt sie nach Name, Vorname, Geburtsdatum und Passnummer, kontrolliert alles und buchstabiert diese Angaben in vollendeter Gemütlichkeit zurück. Nun muss ich Telefonnummer und E-Mail Adresse bekanntgeben und ich werde über die zum Interview mitzubringenden Dokumente aufgeklärt. Zuletzt darf ich mir noch anhören, dass das Mitbringen von Getränken und elektronische Geräten, wie Computern oder Mobiltelefonen, sowie jeglicher Art von Mappen, Handtaschen oder Rucksäcken verboten sei. Nach etwa zehn Minuten und nachdem ich circa 25 Franken zur Sanierung des amerikanischen Staatsdefizits beigetragen habe, teilt mir die Dame schliesslich meinen Interviewtermin zu…

Nun freue ich mich auf das Plauderstündchen mit Onkel Sam und hoffe, dass mir nicht wegen meiner militärischen Ausbildung oder meiner in diesem Blogbeitrag zu Tage tretenden, subversiven Haltung das Visum verweigert wird…

Souvenirs from Delhi

4. April 2011

Der Delhi Flug ist lang. Vor allem der Rückflug. Achteinhalb Stunden, während deren es nur einmal Nacht ist, ziehen sich im Zweimanncockpit arg in die Länge. Dafür ist der Aufenthalt vor Ort umso kürzer. Nach der Landung um Mitternacht erreicht die Crew, anschliessend an das Absolvieren des indischen Bürokratiehürdenlaufs, um etwa halb zwei Uhr nachts das Hotel.

Nach dem obligatorischen Feierabendbier und einem Akklimatisierungscurry geht es dann, kurz vor dem Morgengrauen, ab in die Federn. Am frühen Nachmittag erwache ich normalerweise aus dem Schönheitsschlaf. Danach muss zuerst die Kaffeesucht befriedigt werden, bevor Fitness und ein kurzer Besuch des Swimmingpools ansteht. Kurz vor sechs Uhr abends gönne ich mir jeweils ein Abschiedscurry. Nach etwas Vorschlafen geht es dann zum nächsten indischen Bürokratiehürdenlauf, bevor der lange Rückflug beginnt.

Kurz zusammengefasst kann man getrost sagen, dass ich auf einer normalen Delhi Rotation von Indien gar nichts sehe. Da ich zudem bereits eine Lederjacke mein Eigen nenne, da meine Frau glückliche Besitzerin von Pashmina Schals in jeglicher Farbschattierung ist und da unsere Küche von Currymischungen nur so überquillt, müsste man erwarten, dass ich ohne Souvenir von der Kurzvisite in Delhi zurückgekehrt bin…

Doch weit gefehlt! Heute Morgen wurde ich zu Hause von einem unfreiwilligen Delhi Souvenir beinahe erschlagen. Der penetrante Gestank, der mir beim Öffnen meines Koffers entgegenschlug bestand aus der unverkennbaren Mischung aus Abgasen, Moder, Abfall, Rauch, Mottenkugeln, Knoblauch, Fäkalien und Kadaver, der nur in Indien entstehen kann…

Da hilft nur eins: Atem anhalten, ab in die Waschküche und alles auf dem schnellsten Weg mit dem antibakteriellen, antiallergischen und geruchneutralisierenden Starkschmutzprogramm gründlich entgiften.

Apropos Waschküche: Das Wetter bei der Landung heute Morgen war auch entsprechend. 25 Konten böiger Westwind, Regen und eine Wolkenbasis auf etwa 300 Metern. Danach ist man selbst nach 8:30 Nachtflug wieder hellwach…